Feuerbestattung

Bestattungskultur
Durchführung & Beisetzung

DURCHFÜHRUNG & BEISETZUNG

Voraussetzung für eine Feuerbestattung ist in Deutschland eine amtliche Genehmigung. Da eine nachträgliche Untersuchung des Verstorbenen (Exhumierung) nach der Einäscherung nicht mehr möglich ist, dürfen keine Zweifel an der Identität des Toten und an der Todesursache bestehen. Daher erfolgt vor der Feuerbestattung eine zweite Leichenschau durch einen Rechtsmediziner oder Amtsarzt im Kühlraum des Krematoriums.

Für die Einäscherung werden Särge aus Holz oder anderen brennbaren, umweltneutralen Stoffen verwendet. Dabei wird der Verstorbene stets in und mit seinem eigenen Sarg eingeäschert, auf Wunsch gerne in eigener Kleidung. Die Kremierung erfolgt in einem Flachbettofen, der auf etwa 850 °C vorge- heizt wird. Der Sarg entzündet sich durch die von der wärmespeichernden Schamotteauskleidung des Ofens abgegebenen Hitze von selbst. Die Einäscherung dauert etwa 60 Minuten.

Es gibt zahlreiche Beisetzungsformen für die Asche Verstorbener. In Deutschland besteht die gesetzliche Pflicht zur Beisetzung der Asche auf einem Friedhof. So wird als letzte Ruhestätte der Urne die Beisetzung in der Erde oder in einer Nische in einer Urnenwand ausgewählt.

Darüber hinaus ist eine Bestattung der Asche in einer biologisch abbaubaren Urne im Wurzelbereich von Bäumen in sogenannten Ruhewäldern möglich.   Bei einer Seebestattung wird eine wasserlösliche Urne von Bord eines   Schiffes aus im Meer beigesetzt.

Im Gegensatz zu anderen Ländern ist die private Aufbewahrung der Asche in Haus oder Garten in Deutschland nicht möglich.

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